Der Frankfurter Künstler Hans Petri polarisiert mit seinen irritierend, verstörenden Bildwerken. Sie kreisen um sexuelle Obsessionen. Sie provozieren mit krassen, nur scheinbar eindeutigen Inhalten, teils humorvoll, teils radikal und konfrontieren den Betrachter mit den eigenen sexuellen Phantasien bzw. Tabus. Seine Arbeiten sind Erlebnisparcours des Intimen und seiner Dekonstruktion. Durch Auseinandernehmen, Zusammenfügen und Verflechten entstehen Spiegelkabinette der Verstörung. Zitate aus einer pluralistischen Welt zwischen Politik, Werbung, Kultur und Gesellschaft werden in Beziehung gesetzt. Seine Kunst wird zu einem Bekenntnis an die eigene Generation, deren Unsicherheit und Orientierungslosigkeit sich zwischen Popkultur und Intellektualität bewegt.

Hans Petri

geboren in Bonn 1963
1988 – 1992 Rheinische Friedrich Wilhelm Universität (Volkswirtschaft, Politikwissenschaft, Kunstgeschichte, Kommunikationswissenschaft, Phonetik)
1992 – 1999 Staatliche Hochschule für Bildende Künste, Städelschule, Frankfurt am Main
Klasse Professor Per Kirkeby. Klasse Professor Georg Herold.
2001 Meisterschüler bei Professor Georg Herold
2004 Preisträger der Frankfurter Künstlerhilfe. e.V.
2010 Artist in Residence Antwerpen, Stipendium der Stadt Frankfurt
lebt und arbeitet in Frankfurt am Main