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Fotografische Grenzgänge von Miron Zownir

Bereits seit den Siebziger Jahren lotet der deutsch-ukrainische Fotograf Miron Zownir mit seinen Arbeiten die Schattenwelten urbaner Metropolen wie New York, Los Angeles, Berlin oder Moskau aus. Es sind die gesellschaftlichen Randzonen die Miron Zownir faszinieren, jenseits bestehender Normen und Konventionen. Er lädt den Betrachter dieser Arbeiten ein, hinabzusteigen in diese Parallelwelten und gewährt einen verstörenden und schonungslosen Einblick. Hier tun sich menschliche Abgründe auf, werden Dramen und Tragödien gelebt. Dabei erzählen seine Bilder ungeschönt von dem manchmal feinen Grad zwischen Selbstbestimmung und Selbstzerstörung, sie lassen eine unüberwindbare Einsamkeit spürbar werden und den Betrachter teilhaben an einer rauschhaften Sexualität, brutaler Gewalt und ungezügelter Lust. In expressionistischen Schwarz-Weiß Fotografien versteht es Miron Zownir Momentaufnahmen einzufangen, ohne zu zensieren.

Die Galerie Kunstwerk Nippes zeigt im Rahmen des IPK-Festivals eine Auswahl von Arbeiten eines der kompromisslosisten Fotografen unserer Zeit. Neben seiner Tätigkeit als Fotograf, ist Miron Zownir auch als Regisseur und Schriftsteller aktiv.

Sein fotografisches Werk ist in internationalen Galerien und Museen ausgestellt worden, unteranderem: Schöne Künste von Gotham (New York), Galerie Ambush (San Francisco), Galerie BonGout (Berlin), Amsterdam, Galerie Muu (Helsinki), FERNSEH-GALERIE (Moskau), Fotomuseum Winterthum (Zürich), Pimp the Timp (Köln).

Rahmenprogramm:

Vernissage mit Slide Show
Fr., 07. 09. 2012
18-22 Uhr

Finissage mit Kurzfilmen
Fr., 19.10.2012
18-22 Uhr

“Meine Filme sind eine Mischung aus Entertainment und Schmerz. Man kann über die Hilflosigkeit, Verwirrung und Wut meiner Charaktere ebenso lachen wie heulen…“_Miron Zownir

Vernissage | opening
07. 09. 2012

Ausstellung | exhibition
08.09- 20.10.12

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